Vereinsgeschichte
Nach einer Sitzung eines Proponentenkomitees am 21. April 1988 wurde wenige Wochen später, am 28. Mai 1988, der Museumsverein Imst in seiner konstituierenden Sitzung offiziell gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählten Fritz Pfeifer, der zum ersten Obmann gewählt wurde, sowie Dr. Eduard Meze, Markus Mungenast, Maria Luise Rampold, Günther Klotz, KR. Maria Gamper, Mag. Wilfried Schatz, Siegfried Pertoll, August Stimpfl, Margarete Neumair, Paul Kopp und Hansjörg Gasser.
Der Museumsverein knüpft an eine lange Tradition an: Bereits 1909 wurde der „Imster Lokal- und Museumsverein“ mit dem Ziel gegründet, die lokale Kultur zu bewahren. Nach 1945 folgte der „Heimatschutz-Museumsverein“. Bis 1938 lagen Verwaltung und Gestaltung der Museumsbestände in den Händen des Vereins, ehe diese Aufgaben an die Gemeinde übergingen, die bis heute Eigentümerin der Sammlungen ist. In den letzten Jahren wurden die Bestände auf Initiative von Bürgermeister Walch und KR. Maria Gamper umfassend inventarisiert und katalogisiert.
Der Museumsverein Imst versteht seine zentrale Aufgabe darin, die museale und künstlerische Weiterentwicklung des Stadtmuseums zu begleiten. Dies geschieht durch fachliche Beratung sowie durch aktive Mitarbeit bei der Gestaltung und Betreuung des Museums. Darüber hinaus engagiert sich der Verein bei der finanziellen Unterstützung zum Ankauf neuer Museumsobjekte sowie bei der Erhaltung der bestehenden Bestände.
Ein weiterer Zweck des Vereins ist die Sammlung, Aufbewahrung und Pflege von Objekten aus Kunst, Volkskunst, Handwerk und Alltagskultur, die ein anschauliches Bild der Geschichte und des kulturellen Lebens der Stadt und des Bezirks vermitteln. Diese Sammlungsstücke werden der Öffentlichkeit im Rahmen des Stadtmuseums zugänglich gemacht.
Darüber hinaus ist der Verein in allen Bereichen der Heimatkunde sowie im Schutz des kulturellen Erbes tätig. Er arbeitet mit Vereinen ähnlicher Zielsetzung zusammen und lädt Personen, die in diesen Bereichen aktiv sind, zur Mitarbeit ein.